Malerei, Kunst, Bilder und Projekte in Chicago

Wer hätte es gedacht: Chicago ist nur eine Auto-Stadt, es ist auch eine „Wiege“ der amerikanischen Kunst. Die Stadt beheimatet viele Künstler. Auch solche, die bereits einen Namen gemacht haben so wie Michael Genovese.

Die anderen sind mehr oder weniger auf die Gunst des Publikums angewiesen und buhlen um die freien Ausstellungsslots in Museen und Kunstgalerien. Viele geben die alten, klassischen Werte der amerikanischen Kunst wieder: Nostalgie nach verlorenen Heimat auf der einen Seite und der Wiederanfang und die Aufbruchsstimmung auf der anderen.

Das Positive spielt eine große Rolle. In vielen Bildern und Projekten sollte das Traurige nicht die Oberhand gewinnen, schon gar nicht sollte das Bilder düster und ernst wirken. Das Publikum und die finanziellen Überlegungen diktieren auch hier die Richtung, in die sich die Künstler bewegen. Denn schöne Bilder zu malen allein, reicht nicht. Diese müssen auch noch verkauft werden.

Die amerikanische Malerei ist mehr und mehr eine Kunstkammer. Das Geld bestimmt die Art und Weise wie ein Bild geschrieben wird. Die Moderne oder Post-Moderne hat kaum mehr Einfluss. Doch gerade deswegen spiegeln sich in vielen Zügen und Farben der Kunstwerke die höchste Spannung des Künstlers, seine Nöte und seine Gedanken. Kunst kann man kaufen, doch nicht erkaufen.